Avalaible Light

Sk_lichtbeton

Lichtbeton ist ein wunderbares Material. Damit wir verstehen, wie die Glasfasern den Beton leuchten lassen, kann man am Abend vorher ein Bild machen und sagen: Das habe ich gestern für Sie bei Kerzenlicht gemacht.

Man kann auch ein Demostück mitbringen. Achtung. Sobald wir etwas in den Händen halten, wollen wir spielen. Immer. Planen hilft. Immer. Manchmal lässt man jemand stellvertetend gucken. Am Ende dürfen alle mal.

Was immer Sie tun: Bei so einem Thema geht es um Wirkung, Atmosphäre, Anmutung. Licht und Schatten. Dafü brauchen Sie nicht eine einzige Textfolie. Später, in der Diskussion: Dann können Sie klären, ob der Werkstoff frost- oder säurebeständig ist.

Images: Anke Tröder. Presentation: Sonja Kertz, HAWK, Gestaltung/Innenarchitektur/Raum

 

Product Placement

Interesting coaching today. 

He is worried about time management, about having too much animation and effect, and again, time management. 

(Hint: Worry. And then look for a solution. Worried about time? Delete, cut, shorten.)

What actually worked best was the animated Hans-Rosling-like speedy part in the middle, where we needed it most. In order to wake up. Clack, clack, clack, 78 instances of product placement in 15 images one slide. One on top of the other. Hey, Transformers, here we go.

What does not work: An overview slide of six aspects that takes one minute to go through, when all you have is three minutes. Even if it is not bullet points, but an idea map. An idea map is great for letting your audience decide where they want to to go. When you have only three minutes. You need to be in control.

180 seconds is just that. Not. Much. Time. 
But time enough to focus.

What does not work: Meta talk.* So don’t say: I am going to tell you what I am going to tell you. That is an ancient 80s relic, and it ain’t never been any good. Not even as a Chinese proverb.

Just say what you want to say, for your audience’s sake. And never underestimate our intelligence. Do not tell us, what we already know. Fill in the blanks. 

Leave us hungry enough to ask questions.
Leave us curious enough to stay.

So the very best part was the after talk part, when we could shoot questions.  And there were many questions. He had answers for everyone. And a smile. And a handout.

Great talk. Second time around :)


*)  Meta is a great font, though.

Time’s up

Time_deadlines

My dentist is a wonderful public speaking coach.

He was the one who first showed me, decades ago, how helpful being aware of your body is.

Here, he said, and touched the tip of my nose, then, and today. Just breathe here.
And I did. He also showed me how important it is to know how long the suffering will last. 

There is a fine line between saying: I will talk for ten minutes and I will talk until the spin top falls over and stops/the sun goes down/I run out of ideas.

Eternity is hell and no exit signs.

But if I tell you there is light at the end of a tunnel of 85 dense slides, you may survive even that. Just keep breathing.

COIK #3: Big black box

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Nein, ich weiß nicht, was Sie mir sagen wollen. Alle Ihre schönen, klugen Ideen sind für mich zunächst nichts anderes als eine

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Was drin ist, wissen nur Sie. Und wenn Sie mir nicht transparent und deutlich machen, worum es (Ihnen) geht, bin ich nach Ihrem Vortrag nicht viel schlauer als vorher. Ich sitze dann leider immer noch im 

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Selbst wenn Sie mir

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mitgebracht haben, nützt uns das beiden nichts, solange Sie mir nur ungeordnete Fakten entgegenschleudern. Nein, leider ist das nicht alles ganz einfach. Ich weiß nämlich nicht, worum es geht. Sie schon. Ich bin aber nicht Sie. Ich kann nicht in Ihren Kopf schauen. Ich kann Ihnen nur zuhören. Oder es zumindest versuchen. Leicht machen Sie es einem nicht.

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Ich weiß nämlich nicht, was von all dem wichtig ist, bis Sie es mir sagen. Helfen Sie mir doch bitte ein wenig. Entrümpeln Sie etwas. Es kann doch nicht alles wichtig sein. Es kann doch auch nicht alles gleich wichtig sein. Könnte ich nicht einiges davon später in aller Ruhe nachlesen?

Worum geht es Ihnen denn eigentlich? Was von all dem soll ich behalten und mitnehmen? Was muss sich ändern? Muss ich mich ändern? Oder Sie?

Ah, es geht Ihnen um die Fakten, sagen Sie. Schön. Danke, dass Sie sich das nicht bis zuletzt aufgehoben haben. Fakten sind immer gut. Jetzt verstehen wir uns schon etwas besser. Ich ahne, was Sie vorhaben.

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Aber Sie wissen schon, dass Faktenwissen alleine selten merkwürdig genug ist.

Und dass Wissen alleine nichts ändert. Oder?

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Penultimate

Penultimate
Die erste Frage in jedem neuen Semester: Gibt es eine goldene Regel?

Nein, werde ich anfangs sagen.

Jeder Vortragende ist anders, jede Zuhörergruppe ist anders. Es kommt immer drauf an. Was bei Frau Müller eine Rolle spielt (nervöses Rumzuppeln am Schal, unleserliche Folien) spielt bei Frau Meier keine Rolle, weil ihre bewegte Stimme und ihre klare Satzstruktur das überdecken.

Ja, werde ich am Ende sagen. Eine Regel gibt es dann doch.

Erst denken. Dann Folien entwerfen.

Und selbst die gilt nicht immer und für alle. Manchmal fängt man mit einem Bild im Kopf an und alles andere folgt.

Für die meisten aber ist Scribbeln eine gute Idee. Analog planen, digital umsetzen. Das geht auf Papier, aber auch z.B. am iPad. Ich nehme dafür gerne Penultimate, eine 0,79-Cent-App, die das Entwerfen ganz einfach macht und verschiedene »Papiersorten« anbietet: kariert, liniert, blanko. Mit Rand, ohne Rand.

Ganz wunderbar geeignet für Vortragende ist das Storyboard-Layout. 

Wenn Sie noch nach einem geeigneten Stylus fürs iPad suchen: Hier eine schöne Übersicht von 12 Stiften.

Natürlich können Sie auch auf Papier scribbeln. Oder Bierdeckel. Hauptsachen, Sie denken darüber nach, was Sie wie sagen wollen, bevor Sie präsentieren.